Fallstudien

Der Backlash lief nicht dort, wo gesucht wurde.

Branche
Unternehmen
Dossier
Reputation, Spillover
Region
Österreich
01

Ausgangslage

Ein Unternehmen stand unter negativer Berichterstattung. Das Monitoring erfasste die Schlagzeilen zuverlässig, aber nicht das, was danach passierte: die Debatte verlagerte sich in Foren und Communitys und lief dort weiter, lange nachdem die Berichterstattung abgeflaut war. Wo der Schaden tatsächlich entstand, war damit nicht bekannt.

02

Vorgehen

Auswertung über Kanäle hinweg, Foren und Social-Plattformen neben den Medien. Die tragende Erzählung wurde benannt und aufgetrennt: berechtigte Kritik auf der einen Seite, Falschbehauptung auf der anderen. Daraus eine Kommunikationsstrategie mit Rapid Response.

03

Anwendungsfälle

  • 01 Spillover-Erkennung Wo die Debatte weiterläuft, wenn die Schlagzeile vorbei ist.
  • 02 Kanalübergreifende Auswertung Foren und Communitys neben den Medien, nicht statt ihnen.
  • 03 Rapid Response Wo eine Antwort auf Falschbehauptungen wirkt: welche Debatte, welches Medium, welcher Moment.
04

Ergebnis

Der blinde Fleck schloss sich. Sichtbar wurde, dass der Ausschlag nicht in den beobachteten Medien lag, sondern in den Communitys, in denen die Diskussion ungebremst weiterlief und sich verfestigte. Wichtiger als die Menge war die Trennung: Kritik, die eine inhaltliche Antwort verlangt, gegen Falschbehauptungen, die eine Richtigstellung verlangen. Beides braucht eine andere Reaktion, und beides am falschen Ort beantwortet verstärkt es nur. Die Antwort konnte gezielt gesetzt werden, im richtigen Kanal und im richtigen Moment, statt breit und spät.

05

Wie es weitergeht

Die Kanäle, über die der Spillover lief, bleiben in Beobachtung. Rapid Response ist eingerichtet, damit die nächste Erzählung nicht erst auffällt, wenn sie die Medien erreicht.