Fallstudien
Kommt das Versprechen dort an, wo es gemeint war?
- Branche
- Parteien
- Dossier
- Kampagnenbotschaft
- Region
- Österreich
Ausgangslage
Eine politische Organisation wollte wissen, ob ihre Kampagnenversprechen im Land ankommen. Reichweite und Clippings zeigten Aufmerksamkeit, aber nicht, ob die Botschaft trägt. Beides ist nicht dasselbe: ein Thema kann breit berichtet werden und die Haltung trotzdem unbewegt lassen. Genau diese Lücke war nicht messbar.
Vorgehen
Stance-Analyse gegen die eigene Position, Thema für Thema: wo die Öffentlichkeit steht, dafür, neutral, dagegen, und mit welchen Worten. Parallel die Narrative, die die Debatte bestimmen, und die, die gerade Zug bekommen. Dazu die Multiplikatoren, also die Stimmen, über die sich diese Erzählungen tatsächlich verbreiten.
Anwendungsfälle
- 01 Stance je Kernthema Wo die Öffentlichkeit zur eigenen Position steht, laufend statt zum Stichtag.
- 02 Führende und aufkommende Narrative Welche Erzählungen die Debatte bestimmen, und welche gerade Zug bekommen.
- 03 Multiplikatoren Welche Stimmen die eigenen Themen weitertragen, und welche dagegenhalten.
Ergebnis
Für jedes Kernthema stand die Haltung dahinter, nicht die Berichtsmenge davor. Damit wurde auch die Lücke sichtbar zwischen Themen, über die viel gesprochen wurde, und Themen, bei denen sich tatsächlich etwas bewegte. Die Kampagne ließ sich daraufhin nachjustieren, solange es noch etwas zu justieren gab: die Botschaft auf die Themen konzentrieren, die Bewegung zeigen; aufkommende Narrative beantworten, bevor sie sich festsetzen; und die Ansprache auf die Stimmen richten, die die eigenen Themen ohnehin weitertragen, statt auf die, die am lautesten sind.
Wie es weitergeht
Aus dem Kampagnenprojekt wurde Dauerbeobachtung: dieselben Kernthemen, laufend gemessen, mit Frühwarnung, sobald eine Haltung kippt.